Ankunft auf Hawaii

Ankunft auf Hawaii

Viele Grüße von der sonnigen Insel Maui! Bei angenehmen 28 Grad lässt es sich bestens aushalten. Wenn wir hier aus unserem Appartement auf den Pazifik sehen, so ist es kaum vorstellbar, dass unsere Boeing 747 am Samstag kurz vor dem Abflug in Frankfurt noch enteist werden musste.

Die Aussage „da vergeht die Zeit wie im Flug“ sieht man spätestens im letzten Drittel eines elfstĂĽndigen Fluges in der „Holzklasse“ dann doch irgendwie mit anderen Augen – wobei die Augen noch die Körperteile sind, die am wenigsten schmerzen… ;-)) Der Landeanflug auf San Francisco entschädigt dann aber fĂĽr die Strapazen: Phänomenale Ausblicke auf die Golden Gate Bridge und die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz lassen erste UrlaubsgefĂĽhle aufwallen.

Zwei Stunden nach der Landung in San Francisco geht es dann in einer Boeing 757 der United Airlines weiter nach Hawaii. Nochmals fĂĽnf Stunden im Flieger – aber was tut man nicht alles, um Anfang März barfuss am Strand entlang spazieren zu können. Vielleicht ist ja während dieses Fluges an ein wenig Schlaf zu denken? Redlich verdient hätten wir ihn uns – aber der kleine Mann direkt hinter uns, der wohl derzeit Zähne bekommt, sieht das offenbar völlig anders…

Landung auf Maui kurz nach Sonnenuntergang. Das Gepäck kommt vollständig an – glücklicherweise auch das der Filmcrew, so dass wir direkt am Flughafen mit dem ersten Dreh beginnen können. Todmüde, aber dennoch gut gelaunt stellen wir uns den ersten Fragen. In unserem tollen Appartement angekommen, wird zunächst mal die Bettmatratze abgehört – und das satte 11 Stunden lang. 30 Stunden ohne Schlaf und 11 Stunden Zeitverschiebung fordern ihren Tribut.

Beim ersten Gang zum Strand werden wir dann am folgenden Tag vom ZDF-Team begleitet und sind echt begeistert von all dem, was wir sehen. Die Sonne glitzert auf der Meeresoberfläche, einheimische Kinder spielen am Strand, und am Horizont springen im Sekundentakt riesige Buckelwale aus dem Wasser. Was könnten sich wintergeplagte Seelen derzeit mehr wünschen?

Am nächsten Morgen steht der Besuch des Haleakala-Kraters an. In rund 3.000 Metern

Höhe lässt sich hier meist ein wundervoller Sonnenaufgang beobachten, welchen Mark Twain bereits im Jahre 1866 als „das erhabenste Schauspiel, welches ich jemals sah“, bezeichnete. Heute soll dies aber anders sein, denn je höher wir kommen, desto grauer wird es. Erste Regentropfen fallen, immer kühler wird es, und schließlich steigen wir bei 3 Grad Celsius, dichtem Nieselregen und eisigem Wind aus dem Auto. Mindestens 50 weitere Touristen hatten die gleiche glorreiche Idee und schlottern sich – teils in dicke Decken gehüllt – die Seele aus dem Leib. Das soll Hawaii sein? Ja, zumindest die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sind hier um diese Uhrzeit normal. Völlig durchgefroren geben Sabrina und ich vor laufender Kamera ein kurzes Interview. Unglaublich, wie kalt das hier oben ist! Auch das Filmteam ist innerhalb weniger Minuten komplett schockgefroren und nass bis auf den Schlüpfer – also schnell zurück ins Auto! Die erhofften Fotos vom Sonnenaufgang fallen bei komplett geschlossener Wolkendecke heute natürlich aus, aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben! Je weiter wir wieder zur Küste hinab fahren, desto wärmer wird es – und desto freundlicher zeigt sich der Himmel. Ein wunderschöner Regenbogen veranlasst uns zu einem spontanen Zwischenstopp. Während Sabrina dem Kamerateam wieder geduldig Rede und Antwort steht, kann ich endlich ein paar erste Fotos machen. Eines füge ich hier mal bei (und auch eines vom ersten Interview beim Strand am Sonnenuntergang), auch wenn ich leider vor Ort keine Möglichkeit habe, die Bilder noch ein wenig zu bearbeiten. Für einen ersten Eindruck sollte es aber ausreichen. Morgen steht dann nach mehrstündiger Autofahrt über eine der zehn schönsten Straßen der Welt (so zumindest in diversen Reiseführern nachzulesen) ein weiteres Highlight an:  Der Flug mit einem Ultraleichtflieger! Die ersten Hochzeiten werden dann auch in Kürze fotografiert, aber mehr hierzu dann im nächsten Teil unseres Reisetagebuchs.

Sonnige GrĂĽĂźe von Hawaii

Sabrina & Torsten

6 Antworten zu “Ankunft auf Hawaii”

  1. Guido B. sagt:

    Ganz liebe GrĂĽĂźe in die Ferne und einmal um die halbe Welt! Passt auf Euch zwei auf und meldet Euch mal wenn ihr wieder da seit!
    G. uido
    T. anja
    L. ukas & natĂĽrlich L. eonie

  2. Stefan Redel sagt:

    Hi Torsten, alter Regenwurmtätschler!

    WĂĽnsche alles Gute und einfach dauerhaft endgeiles Fotowetter! :)

    LG, Stefan.
    http://www.stefanredel.de

  3. Katja sagt:

    Jibbieh!!! Ein Lebenszeichen von unserem Star!!!!
    Schön von Dir zu hören, wir sind schon so gespannt auf Deine Hochzeiten!
    Und wir vermissen Dich auf unserer Wiese ;)

  4. thomas sagt:

    erzähl mehr zu den schlüpfern! :-)

  5. Tönneken sagt:

    Ganz grosse KlasseTorsten,ich bin supergespannt auf die nächste Folge.
    Dein Reisebericht ist spannend und mit viel Humor.Bitte weiter so

  6. Papa u. Gudrun sagt:

    Hallo Sabrina, hallo Torsten,

    wir wĂĽnschen Euch noch einen erlebnisreichen Urlaub!
    Hier ist alles o.k.


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